Sommerkonzert 2019

Am vergangenen Freitag veranstaltete die Stadt- und Feuerwehrkapelle ihr Sommerkonzert mit einem neuen Konzept. Die Idee war in einem besonderen Flair fetzige Musik aus den 80er- und 90er-Jahren zu präsentieren. Als Veranstaltungsort hatte man den alten Schulhof der Grundschule ausgewählt. Durch die äußert unsichere Wettersituation am Veranstaltungstag musste jedoch in den Pater-Huber-Saal ausgewichen werden. Dies tat der Veranstaltung aber erstaunlicherweise überhaupt keinen Abbruch. Zusätzlich war es so, dass alle anderen der vielen Ideen des Organisationsteams mit Petra Wollmann, Susanne Schmider und Pascal Knödler bestens zur Wirkung kamen. Beispiele hierfür waren die Liegestühle, Stehtische, Beleuchtung, Dekoration usw., die im Raum und auf der Bühne verteilt waren. Die Musiker fanden ihren Platz unten im Saal und waren so in direktem Kontakt zu den Zuhörern, deren Anzahl alle Erwartungen der Kapelle übertraf. Um die Bewirtung hatte sich in bewährter Weise Festorganisatorin Sylvie Dinger-Brede gekümmert.

Musikalisch startete das Konzert mit der Jugendkapelle, welche mit ihrem frischen Sound auf den Melodienreigen der Hauptkapelle einstimmte. Der erste Titel Rock-Opening verdeutliche schon gleich eindrucksvoll die gewählte Musikrichtung und umrahmte auch gleichzeitig die Begrüßung der Vorsitzenden Susanne Schmider, die auch später Informationen zum Programm gab. Das folgenden Stück „Summernight Rock“ war als Namensgeber wichtig, da es zum Konzertmotto „Summernight (H/R)ock“ geführt hatte. Schlag auf Schlag folgten im weiteren bekannte Musiktitel von Bon Jovi, Brian Adams, Tina Turner, Deep Purple, Queen, Miami Sound Machine, Blues Brothers, Garry Rafferty und Robbie Williams unter der Leitung von Dirigent Ralf Vosseler.

Soli verschiedener Register wechselten sich in vielen Musikstücken ebenso ab, wie die von einzelnen Musikern wie Yannik Herzog, Daniel Brede und Horst Fleckenstein. Auch kleine Requisiten wie Sonnenbrillen bei den Musikern zu Blues Brothers oder der weiße Handschuh beim Dirigenten zu Michael Jackson waren immer wieder eingestreut und sorgten für Auflockerung und ein tolles Gesamtbild.

Die große Begeisterung zeigte sich nicht zuletzt in der Forderung des Publikums nach mehreren Zugaben, denen die Kapelle gerne nachkam. Viele Zuhörer waren von dieser Art des Konzertes begeistert und sie fänden es gut, wenn es so ein Konzert wieder gäbe und idealerweise dann im Freien.

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